Kalte Hände bei Senioren – Was kann dahinter stecken?

Gesundheit

Als Pflegekräfte sollen wir besonders aufmerksam sein, weil von uns in hohem Maße abhängt, wie schnell eine potenzielle Krankheit des Patienten diagnostiziert wird. Die Gesundheit des Patienten zu kontrollieren gehört selbstverständlich zu Aufgaben des medizinischen Personals. Die Pflegekräfte sind jedoch rund um die Uhr bei Senioren, was dazu führen kann, dass die Pflegekraft bestimmte beunruhigende Anzeichen schneller erkennen wird. Wie bei den kalten Händen. Kann man dieses Anzeichen bagatellisieren oder soll man es näher betrachten? Alles finden Sie in unserem Artikel.

Kalte Hände – ungefährliche Ursachen

Es gibt viele Ursachen für kalte Hände. Eine der häufigsten Ursachen sind zu enge Bündchen bei Handschuhen, die Blutzirkulation behindern. Auch ein zu enges Uhrenarmband oder anderer Schmuck können ein Grund für kalte Hände sein. Im Winter führen die niedrige Temperaturen mitunter dazu, dass sich die Arterien in den Händen zusammenziehen. Das ist aber eine momentane  Abkühlung der Hände und ist kein Grund zur Sorge. Wir sollen vor allem darauf achten, dass die Senioren keinen zu engen Schmuck, oder zu dünne Kleidung, tragen.

Kalte Hände – zu lange in einer Position

Die nächste Ursache für kalte Hände ist zu langes Sitzen in einer Position. So wird die Durchblutung der Senioren gestört. Dem können wir leicht vorbeugen, indem wir den Senioren daran erinnern werden, dass sie ihre Hände bewegen und die Position wechseln sollen. Die ältere Menschen sollen sich jeden bewegen, z.B. spazieren gehen oder ein paar Schritte durch die Wohnung gehen. Die Senioren können uns auch bei alltäglichen Tätigkeiten helfen, was ihre kognitiven Fähigkeiten entwickelt.

Stress als Ursache einer Durchblutungsstörung

Nicht nur vorübergehende Stresssituationen, auch krankhafte Ängste und Depressionen lösen vielfältige körperliche Beschwerden bei Senioren aus. In Belastungssituationen setzt der Organismus Hormone wie Adrenalin frei, sodass viel Blut durch Herz und Gehirn zirkuliert. Unsere Hände und Füße werden auf diese Weise kalt. Wenn zu solchen Situation selten kommt, ist das kein Grund zur Sorge. Wenn aber unser Patient jeden Tag mit stressigen Situation zu kämpfen hat, muss man dieses Problem näher betrachten. Alle Probleme mit Stress und Emotionen sollen wir dem behandelnden Arzt melden.

Medikamente als Grund für kalte Hände

Einige Medikamente, wie zum Beispiel Betablocker, die unter anderem einen erhöhten Blutdruck senken, führen mitunter dazu, dass sich die Arterien in den Händen zusammenziehen. Betablocker werden bei der Behandlung von Herzinsuffizienz, Bluthochdruck oder Herzrhythmusstörung angewendet. Wenn dieses Anzeichen Unbehagen verursacht, sollen wir diese Tatsache dem behandelnden Arzt mitteilen. Der Facharzt kann dann Medikamentenwechsel empfehlen oder auf das konkrete Medikament verzichten. Wenn unser Patient in der Regel warme Hände hat, sollen wir besonders vorsichtig sein, wenn er plötzlich kalte Hände hat. Das kann bedeuten, dass er sich an Blei oder andere Chemikalien vergiftet hat.

Krankheiten, deren Symptom die kalte Hände sind

Zu den häufigsten Krankheiten, die mit der gestörten Durchblutung verbunden sind, gehört die Venenthrombose. Sie kann viele Jahre ohne Symptome bleiben. Ein Venenthrombus kann sich lösen und über die Blutbahn in die Lunge gelangen. Verstopft er dort ein Blutgefäß führt dies zu einer Lungenembolie und kann zum Tod führen. Andere Krankheiten, die mit kalten Händen verbunden sind, sind Atherosklerose, Bürger-Syndrom, Anämie wegen Eisenmangel oder Hypotonie, d.h. sehr niedriger Blutdruck.

Kalte Hände bei unseren Senioren können nicht gefährliche Ursachen haben, wie z.B. zu enger Schmuck oder Bündchen bei Handschuhen. Die Pflegekräfte sollen jedoch die Senioren beobachten, um die ernsten Krankheiten, wie z.B. Venenthrombose, rechtzeitig erkennen zu können. Das kann dabei helfen, frühzeitig mit der Behandlung zu beginnen. Wir können auf diese Weise schwerwiegende Konsequenzen vorbeugen.

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